Unsere Ziele

Unser oberstes Ziel ist es, der Natur eine Stimme zu geben. Sie geht nämlich meist unter, bei all den Gruppen, die ihre Interessen durchsetzen wollen: Landwirte und Winzer, Häuslebauer und Baulandbesitzer, ansiedlungswillige Unternehmen und Straßenbauer. Hinzu kommen Ordnungsfanatiker mit Steinvorgärten, Rollrasen-Wüsten, Unkraut- und Baumlaub-Hasser, Vogel-Gegner und schlicht Betonliebhaber.

Hier zieht die Natur oft den Kürzeren. Dabei ist sie doch wichtiger Verbündeter. Bäume, Hecken und Grünpflanzen im Siedlungsraum verbessern das Mikroklima und halten die Temperaturen niedriger. Das ist angesichts der drohenden Hitze-Sommer existenziell wichtig. Sie filtern zudem die Luft, spenden Schatten und bieten Lebensräume.
Beispielsweise für Vögel, die oft auf Hecken und Bäume als Nistplatz angewiesen sind, aber auch als Futterquelle. Und Vögel vertilgen Schadinsekten, auch Stechmücken stehen auf ihrem Speiseplan.
Insekten sind nicht nur schön anzusehen, sie bestäuben Wild- und Nutzpflanzen. Bodenlebewesen machen die Erde fruchtbar. Und selbst Raubinsekten wie Wespen sind für uns nützlich: Sie fangen Schädlinge

Alle haben eines gemeinsam: Sie brauchen Lebenräume, um weiterhin existieren zu können. Und darin besteht auch unser Ziel:
Natur erhalten, neue Naturräume schaffen und die Menschen sensibilisieren.

Wir möchten die vielen Kahlschläge aufzeigen und anprangern, die teils nicht nachvollziehbar sind. – Vor allem nicht in ihrer radikalen, unverhältnismäßigen Umsetzung, nicht selten zur Unzeit während der Brut- und Setz-Zeit von März bis Oktober.

Zugleich wollen wir aber auch aktiv neue Lebensräume schaffen, Blühstreifen anregen und auch selbst mit anpacken.

Und wir möchten die Menschen dazu anregen, selbst in ihren Gärten der Natur mehr Raum zu bieten. Hier steckt ein gewaltiges Potential, das momentan noch viel zu oft durch Steinwüsten, ökologisch sinnlose Rasenflächen und exotische nutzlose Blühpflanzen blockiert wird. Der Nabu bietet hier einen umfangreichen Überblick.

Das und mehr gilt es zu erhalten

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Hier haben wir einige ökologische Schandtaten dokumentiert – und es sind bei weitem leider nicht alle. Es kommen auch immer wieder neue dazu.

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