Steinkauz auf dem Baum

Steinkauz-Brut

Nicht nur der Osterhase legt demnächst die Eier ab. Auch die Steinkäuze werden bald damit beginnen. Und allem Anschein nach hat „unser Paar“ wieder die alt bekannte Röhre als Nistplatz ausgewählt.

Fotos der letzten Wochen deuten darauf hin.

Steinkauz im Anflug zur Röhre

Steinkauz im Anflug zur Röhre

Landung vor der Einflugöffnung

Landung vor der Einflugöffnung

Steinkauzpaar vor der Niströhre

Steinkauzpaar vor der Niströhre

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Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um das gleiche Brutpaar handelt, ist gar nicht so gering. Denn die Tiere sind standort- und partnertreu.

Steinkäuze legen, je nach klimatischen Bedingungen, Ende April / Anfang Mai ihre Eier ab. Meistens sind das 3-5 Stück. Das Weibchen legt sie in einem Abstand von zwei Tagen, wobei manche bereits nach Ablage des ersten Eies mit der Brut beginnen. Andere starten erst, nachdem sie alle Eier abgelegt haben.

Mit Hilfe des Brutflecks, eines federlosen Bereichs am Bauch, bekommen die weißen und etwa 2,7 cm hohen Eier den nötigen Kontakt mit der Mutter und somit die Wärme.

Die Brut dauert meist zwischen 22 und 29 Tagen, wobei es davon abhängt, wann die Mutter mit der Brut begonnen hat. – Schon mit dem ersten Ei, oder erst bei dem gesamten Gelege. So kann es daher auch vorkommen, dass die Jungkäuze entweder zeitversetzt oder gleichzeitig schlüpfen.

Das Weibchen wird während der Brut vom Männchen versorgt. Wenn allerdings nicht genügend Futter zusammen kommt, jagt auch das Weibchen binnen kurzer Brutpausen im nächsten Umfeld der Niströhre.

Sobald die Jungen geschlüpft sind, bringt das Männchen die Beutetiere zum Weibchen, und dieses füttert dann die Kleinen.

Nach etwa 24 Lebenstagen verlassen die Jungen das Nest und klettern ins Geäst des Nist-Baumes. Sie sind noch nicht flügge, werden daher weiterhin gefüttert. Bis zu einem Alter von 1,5 Monaten halten sie sich nahe der Niströhre auf, werden von den Elterntieren weiterhin versorgt.

In einem Alter von drei bis vier Monaten löst sich der Familienverband auf und die Kleinen suchen sich ihr eigenes Revier. Das liegt oftmals im näheren Umfeld der Geburtsstätte. Es kommt allerdings auch vor, dass Tiere mehrere hundert Kilometer wandern und sich anderswo ein schönes Plätzchen suchen. Vorausgesetzt sie finden es, denn Lebensraum ist bekanntlich knapp.

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