Neue Lebensräume…

Mal wieder Zeit für gute Nachrichten: Auf unserer Fläche gehen die Arbeiten weiter. Wir schaffen neue Lebensräume, und freuen uns, dass es bereits wieder blüht…

Krokus

Und beim Ausgraben stießen wir auf diese Raupe, die den Winter offenbar in der Erde überdauert hat. Wir haben sie in einem anderen Beet wieder in Sicherheit gebracht.

Raupe

Und diese Gehörnte Mauerbiene hat eine Zwischenlandung hingelegt… Es ist en Männchen und momentan tierisch am Schwirren und Suchen nach den Weibchen, die bald schlüpfen. Dass es ein Männchen ist, erkennt man an dem weißen Haarbuschel vorne am Kopf.

Gehörnte Mauerbiene - Zwischenlandung

Den Winter haben wir genutzt, um einen Plan zu erstellen, wie wir die Fläche nach und nach durch neue Bereiche ergänzen werden. Dabei hat uns auch Melanie Adamik unterstützt, eine Wildbienenbotschafterin-Kollegin des BUND, die schon lange in diesem Bereich Erfahrungen gesammelt hat. Sie war gestern auch mit dabei, um noch ein paar Tipps zu geben und das ganze mal vor Ort zu sehen.

Als erstes wird die Kräuterspirale entstehen. Wir haben gestern bereits auf einer Fläche von 3 Metern Durchmesser knapp 30 Zentimeter Erdreich entfernt und als Drainage-Schicht Schotter eingebracht. Diesen haben wir übrigens nachhaltig organisieren können, denn eine Gartenbesitzerin möchte gerne ihren Schottergarten zum Teil entfernen. Und diesen Schotter verwenden wir hier nun für den Bau.

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Im hinteren Bereich der Fläche soll ein spezieller Lebensraum für Schmetterlinge entstehen. Dazu haben wir auch hier Erde ausgehoben und werden Schotter einbringen, sowie andere Materialien, damit nach und nach ein Mager-Bereich entsteht. Die Wilden Karden, die hier bereits wachsen, werden natürlich integriert, denn sie sind sehr wertvoll für Insekten.

Der Schmetterlingsbereich

Einen Teil der alten Stängel und Gräser mussten wir entfernen, damit wir an den Bereich für die Schmetterlinge gelangen. Dass der Bewuchs nicht abgemäht wurde, hat übrigens nichts mit Unordnung zu tun, sondern mit Artenschutz! Wir hören das öfters als Argument.
Doch es ist ökologische sinnvoll, Altgrasbestände und Stängel weit über den Winter stehen zu lassen. Das wird von Fachleuten sowohl vom NABU als auch vom BUND  empfohlen.

Altgras wird zum Teil entfernt
Kein Wunder: In diesen Stängeln überwintern Larven und Raupen. Wenn wir sie zu früh im Jahr entfernen, verschwinden auch Tiere wie dieser schöne Heufalter hier.

Falter

Daher warten wir bis Ende März mit dem Entfernen des restlichen alten Bewuchses.

Nun sehen die beiden Bereich so aus… Demnächst gehts dann los mit dem Aufschichten der Steine, dem Befüllen und natürlich: Dem Bepflanzen 🙂

Drainageschicht Kräuterspirale

Aushub Falterbereich

Spontan entschied sich ein Teil von uns zum Abschluss der ersten Arbeiten noch für eine gemeinsame Runde Pizza.

Runde Pizza

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