Er ist nicht allein – hier ist der Beweis…

Die Wildkamera hat weitere, diesmal eindeutige Beweisfotos nahe der Steinkauz-Niströhre gemacht und nun ist klar: Wir haben wieder ein Paar. 🙂

Somit besteht die Chance, dass es auch 2022 wieder zu Nachwuchs dieser bedrohten Eulenart (nur 300 Brutpaare in ganz Rheinland-Pfalz!) kommt. Wir haben bereits eine weitere Röhre an einem anderen Standort in einem Garten am Ortsrand angebracht. Und das ist noch nicht alles: Es hat sich eine weitere Chance aufgetan und bald werden wir auch dort – mitten in den Weinbergen, eine Niströhre anbringen. Dies hilft übrigens nicht nur der Tierart, sondern auch Landwirten und Winzern, denn die Hauptnahrung von Steinkäuzen besteht aus Mäusen. Und von denen gibt es in den letzten Jahren genug..
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Somit besteht die Chance, dass es auch 2022 wieder zu Nachwuchs dieser bedrohten Eulenart (nur 300 Brutpaare in ganz Rheinland-Pfalz!) kommt. Wir haben bereits eine weitere Röhre an einem anderen Standort in einem Garten am Ortsrand angebracht. Und das ist noch nicht alles: Es hat sich eine weitere Chance aufgetan und bald werden wir auch dort – mitten in den Weinbergen, eine Niströhre anbringen. Dies hilft übrigens nicht nur der Tierart, sondern auch Landwirten und Winzern, denn die Hauptnahrung von Steinkäuzen besteht aus Mäusen. Und von denen gibt es in den letzten Jahren genug…
Die Lotka-Volterra-Regeln in der Biologie beschrieben die Populationsdynamik in Räuber-Beute-Beziehungen. Und sie besagen, dass auf den Anstieg der Beute-Population ganz natürlich ein Anstieg der Räuber-Population folgt.
Kurz gesagt: Wo es für Beutegreifer viel Futter gibt, dort überlebt die Brut und es finden auch ggf. mehrere Bruten statt. Dadurch bricht der Bestand der Beutetiere irgendwann ein, was wiederum ein zeitverzögertes Sinken der Räuberpopulation nach sich zieht, wodurch wieder die Bestände der Beutetiere steigen können usw.
Ein ewiger und natürlicher Kreislauf, der allerdings nur funktionieren kann, wenn es auch noch natürliche Feinde (wie in diesem Fall Steinkäuze, aber auch Falken, Bussarde, Milane oder Schleiereulen) gibt. Wenn wir für sie Lebensräume schaffen, Nistmöglichkeiten anbieten, dann halten sie die so genannten „Schädlinge“ ganz natürlich in Schach. – Ohne Eingreifen, ohne Gifte, ohne Kosten. Einfach so! Ist das nicht nachhaltig?
Wir hoffen jedenfalls, dass sich durch die weiteren Nistkröhren weitere Kauz-Paare ansiedeln werden und Nachwuchs aufziehen können. Und wir somit einen kleinen Betrag zum Schutz dieser schönen, nach der Schutzgöttin Athens benannten Eulenart (Athena noctua) leisten können. Denn sie ist tatsächlich (nicht nur in Rheinland-Pfalz) in ihrem Bestand bedroht und könnte auf längere Sicht gesehen aussterben.

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