Radikal und ohne Augenmaß? – Allgemeine Zeitung Mainz berichtet

Heute berichtete die Allgemeine Zeitung über die Rodungen – hier konkret die Rodung am Kapellengraben in Bodenheim.Die Argumentation der Verbandsgemeindeverwaltung geht leider am Thema vorbei:Zum Thema Fledermäuse: Während wir bemängeln, dass durch den Wegfall der Hecken Leitstrukturen und Nahrungsgrundlagen für Fledermäuse zerstört wurden, spricht die VG-Verwaltung davon, dass am Graben keine Quartiere oder Wochenstuben vorhanden seien. Da es sich hier um Hecken und kleinere Bäume ohne Höhlen oder künstliche Quartiere handelt, waren hier natürlich auch weder Quartiere noch Wochenstuben betroffen. Wohl aber Leitstrukturen und Nahrungsgrundlagen. Die Fledermäuse nutzten diesen Korridor nachgewiesen zur Jagd. Das Gebiet wurde im letzten Jahr mehrfach mit dem Echometer abgegangen und dabei jagende Fledermäuse geortet. Das ignoriert man gekonnt.Weiterhin wird davon berichtet, dass ein Fachbetrieb die Heckenpflanzen „auf den Stock“ gesetzt hätte. Die Realität sieht jedoch anders aus: Die Hecken wurden fast bodengleich abgeschnitten und rundherum selbst der Grasbewuchs bis unter die Grasnarbe entfernt. Die lose Erde liegt an der Böschung und wird beim nächsten Regen im Graben landen. Verbliebene Bäume wurden mit der Kettensäge verstümmelt, Äste so abgeschnitten, dass ein Teil des Astes abreißt und somit eine große Wunde entsteht. Andere Äste wurden mehr abgerissen und weniger abgesägt. Bildmaterial zur Dokumentation liegt uns vor. Und dies ist aus Sicht der Verbandsgemeinde fachgerecht?

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